Warum tut es ständig weh? Ein BLICK auf chronische Schmerzen
Medizin und Gesundheit

Warum tut es ständig weh? Ein BLICK auf chronische Schmerzen

Chronischer Schmerz betrifft nicht nur den Körper, sondern auch Gedanken, Gefühle und den Alltag. Warum entsteht er, und weshalb reichen Medikamente oft nicht aus? In diesem interdisziplinären Vortrag beleuchten eine Psychologin und eine Kunsttherapeutin die psychischen Hintergründe chronischer Schmerzen und zeigen, wie kreative Ansätze im Umgang damit unterstützen können.
Beginn 17:30 Uhr
Ende 18:15 Uhr

Auf einen Blick

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus
Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie
Medizinisch-Theoretisches Zentrum MTZ
Hörsaal 1
Fiedlerstraße 42
01307 Dresden (Dresdner Süden)
Theresa Schneider (Kunst-Therapeutin), Dr. Anne Juliane Körner (Schmerz-Psychotherapeutin),
45 Min
Webseite

Beschreibung

Wenn Schmerz bleibt, verändert er mehr als nur den Körper. Chronischer Schmerz prägt Gedanken, Gefühle und den gesamten Alltag – und wird selbst zur Belastung. Er beeinflusst nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern auch Schlaf, Stimmung, Beziehungen und die Fähigkeit, den eigenen Alltag aktiv zu gestalten. Was als akuter Schmerz beginnt, kann sich zu einem komplexen Geschehen entwickeln, das weit über die ursprüngliche Ursache hinausreicht.

Doch wie entsteht chronischer Schmerz eigentlich? Warum bleibt Schmerz manchmal bestehen, obwohl eine Verletzung längst verheilt ist? Und warum lässt er sich oft nicht allein mit Medikamenten behandeln? In diesem interdisziplinären Vortrag nähern sich eine Psychologin und eine Kunsttherapeutin dem Thema aus zwei besonderen Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen dabei die psychischen Prozesse chronischer Schmerzen sowie kreative Zugänge zur Wahrnehmung und Bewältigung von Schmerz.

Anschaulich und praxisnah zeigen die Referentinnen, wie eng Körper und Psyche miteinander verbunden sind und welche Rolle Gedanken, Gefühle, Stress und innere Anspannung im Schmerzerleben spielen können. Zugleich wird deutlich, wie kreative Methoden helfen können, Schmerz anders wahrzunehmen, auszudrücken und neue Wege im Umgang damit zu finden. Der Vortrag lädt dazu ein, chronischen Schmerz ganzheitlich zu betrachten – und moderne Schmerztherapie als ein Zusammenspiel aus medizinischer, psychologischer und kreativer Unterstützung zu verstehen.

Information zum Veranstaltungsformat

Vortrag Mitmachen und Selbermachen

Stationen

Augsburger Str.

  • 64 (bus)
  • 12 (tram)
  • 6 (tram)

Weitere Programmpunkte des Veranstalters

Einstellungen Barrierefreiheit