Wenn Bühnen nicht mehr gebaut, sondern verwandelt werden!
Geistes- und Gesellschaftswissenschaften

Wenn Bühnen nicht mehr gebaut, sondern verwandelt werden!

Was bleibt von einer Theaterproduktion, wenn der Applaus verklungen ist? Neben einzigartigen Erlebnissen auch oft: Mengen an Material. Das Forschungsprojekt rescene an der HfBK Dresden stellt diese Praxis infrage – und entwickelt textile Bühnenräume, die weiterleben statt entsorgt zu werden.
Beginn 17:00 Uhr
Ende 00:00 Uhr

Auf einen Blick

Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK)
Studiengang Theaterdesign - Szenische Malerei
HfBK Dresden
Weiße Gasse 8
01067 Dresden (Dresdner Altstadt)
Samira Akhavan: Textildesign, Vera Lötzsch: Szenische Malerei, Sonia Hilpert: Bühnenbild und Innenarchitektur, Hannah Rolland: Bühnentechnik, Marie Göhler: Textilkonstruktion, Künstlerisceh Mitarbeiterinnen
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Beschreibung

Das Nachwuchsforschungsprojekt "rescene" erforscht seit 2024 modulare, zirkulär nutzbare Raumsysteme aus Textilien für Theaterräume, Übungsprozesse an Kunsthochschulen und temporäre Architekturen. Durch die Gestaltung mit auswaschbarer Malerei können auf diese Weise vielfältige Räume entstehen, die verwandelt, wiederverwendet und schließlich biologisch abgebaut oder recycelt werden können. Historische Theater-Maltechniken und Konstruktionssysteme werden dabei mit neuen Bauprinzipien wie dem 3D-Druck kombiniert.
"rescene" präsentiert seine Zwischenergebnisse zur Langen Nacht der Wissenschaft im Erdgeschoss der Weißen Gasse 8. Das junge Team, bestehend aus Forscherinnen verschiedener Disziplinen (Samira Akhavan: Textildesign, Vera Lötzsch: Szenische Malerei, Sonia Hilpert: Bühnenbild und Innenarchitektur, Hannah Rolland: Bühnentechnik, Marie Göhler: Textilkonstruktion) betreut die Ausstellung von 17 bis 24 Uhr. Um 19 und 21 Uhr führen sie jeweils eine halbe Stunde durch ihre Prototypen. Zu sehen gibt es auswaschbare Malereien; Textilbeschichtungen, die biologisch abbaubar sind; rezyklierbare 3D-gedruckte Kunststoffrahmen, die mit Textil bespannt werden und als Module zu großen Raumobjekten zusammengesetzt werden können; und dreidimensional gewebte Objekte, mit denen die Gruppe untersucht, ob Bühnenräume in Zukunft aus dickem Garn gewebt statt aus Plattenwerkstoffen verschraubt werden können.
Das Team freut sich auf den Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern der Langen Nacht!
Das Forschungsprojekt wird cofinanziert von der Europäischen Union und vom Freistaat Sachsen.

Information zum Veranstaltungsformat

Präsentation Ausstellung

Stationen

Prager Str.

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Pirnaischer Platz

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