Zwischen Schwarzmarkt und Kannibalismus. Nachkriegskriminalität in Dresden
Geistes- und Gesellschaftswissenschaften

Zwischen Schwarzmarkt und Kannibalismus. Nachkriegskriminalität in Dresden

Diebstähle, Plünderungen und Schwarzhandel beschäftigten die Dresdner Kriminalpolizei in den Jahren nach Kriegsende. Die Not breiter Bevölkerungsschichten in der kriegszerstörten Stadt war groß, Raubmord das häufigste Kapitalverbrechen. Ein brutaler Doppelmord, der sich 1946 in der Dresdner Neustadt ereignete, sorgte wegen der Weitergabe von Menschenfleisch für große Unruhe in der Bevölkerung. Wie ging die neu aufgestellte Kriminalpolizei mit dieser schwierigen Lage um?
Beginn 20:00 Uhr
Ende 21:00 Uhr

Auf einen Blick

Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V.
Dr. Birgit Sack & Prof. Dr. Mike Schmeitzner, Wissenschaftliche Mitarbeiter
60 Min
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Beschreibung

Diebstähle und Plünderungen wie auch der Schwarzhandel beschäftigten die Dresdner Kriminalpolizei in den Jahren nach Kriegsende. Die Not breiter Bevölkerungsschichten in der kriegszerstörten Stadt war groß, Raubmord das häufigste Kapitalverbrechen. Ein brutaler Doppelmord, der sich 1946 in der Dresdner Neustadt ereignete, sorgte wegen der Weitergabe von Menschenfleisch für große Unruhe in der Bevölkerung. Wie ging die Kriminalpolizei mit dieser schwierigen Lage um? Zumal vor dem Hintergrund einer fast kompletten personellen Säuberung der öffentlichen Verwaltung, die den Bereich Inneres und Polizei besonders betraf.

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