Die Standortsuche für ein nukleares Endlager – und wie Sachsen davon betroffen ist
Naturwissenschaften

Die Standortsuche für ein nukleares Endlager – und wie Sachsen davon betroffen ist

Beginn 17:00 Uhr
Ende 00:00 Uhr

Auf einen Blick

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)
Abteilung Thermodynamik der Aktiniden
Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden
Bergstraße 64
01069 Dresden
Prof. Dr. Vinzenz Brendler Abteilungsleiter
Website

Beschreibung

Im vergangenen Jahr ist in der Bevölkerung und den Medien die Problematik einer sicheren Verwahrung radioaktiver Abfälle wieder intensiv diskutiert worden. Dazu trug sicherlich bei, dass nun erstmalig konkretere Karten zu möglichen Standorten eines Endlagers erstellt und sofort kontrovers diskutiert wurden – auch und gerade in Sachsen. Der Vortrag erläutert ausführlich den Ursprung, die Menge und Zusammensetzung radioaktiver Abfälle sowie die davon ausgehenden Gefahren. Der Umgang mit dem Abfall wird bereits seit einigen Jahrzehnten beforscht und zwar weltweit. Wichtige Entwicklungen hin zum Endlager in tiefen geologischen Formationen werden dargelegt. Es schließt sich die konkrete politische Entscheidungsfindung in Deutschland an mit dem daraus hervorgegangenen Standortauswahlgesetz. Dessen Vorgaben für einen Weg zu einem nuklearen Endlager mit den wichtigsten damit befassten Behörden und weiteren Beteiligten wird dargestellt. Dann wird die Frage beantwortet: wo stehen wir im Augenblick in diesem Prozess, welche Zwischenergebnisse liegen vor, und wie ist Sachsen davon betroffen. Es folgt abschließend ein Ausblick zu den nächsten Schritten in der Standortauswahl, die eine aktive Einflußnahme der lokalen Bevölkerung und Verwaltungen ermöglicht.

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Stationen

TU Dresden

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